Von Ansbachern, für Ansbacher: Tante ANNA
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Die HeimatUnternehmen Frankenhöhe waren zu Gast beim Bürger-Projekt in Ansbach
Das jüngste Netzwerktreffen der HeimatUnternehmen Frankenhöhe fand bei Tante ANNA in Ansbach statt, einem besonderen Ort in der Ansbacher Neustadt. Der Stadtteilladen mit regionalem Fokus steht für Nahversorgung, Begegnung, Belebung und gemeinschaftliches Engagement: ein Ort von Ansbachern für Ansbacher.

Gastgeber waren die HeimatUnternehmer Elke Homm-Vogel, Friederike Kraft und Oliver Bönsch, die als Gründungsmitglieder gemeinsam mit vielen weiteren Idealisten und Ehrenamtlichen an der Entwicklung des Projektes Tante ANNA arbeiten. Ihr Ziel: der Ansbacher Nahversorgung in der Innenstadt ein Zuhause geben und gleichzeitig einen sozialen Treffpunkt schaffen.
Die Teilnehmenden erhielten einen offenen Einblick hinter die unternehmerischen Kulissen. In offenen Gesprächen berichteten die Initiatoren von der Entstehungsgeschichte, ihren Beweggründen und den Herausforderungen eines solchen Projekts. Nicht alles lief immer nach Plan, vieles entstand durch Zufälle, die sich im Nachhinein als Glücksfall erwiesen. Eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität, Improvisation und der Wille, Probleme gemeinsam zu lösen, prägen die Arbeit des gesamten Teams.
Eine der größten Herausforderungen bleibt dabei die Bürokratie, die ehrenamtliche Initiativen oft vor hohe Hürden stellt. Dennoch bleibt das Ziel klar: organisches Wachstum, getragen von Ideen, Kooperationen und dem Engagement der Menschen vor Ort.
Besonders beeindruckte der enge Kontakt zu der Kundschaft des Ladens. Von Beginn an wurden Kunden um ihre Ideen und Bedarfe gefragt und in die Sortiments- und Angebotsgestaltung eingebunden. In einem Wünsche-Buch im Laden und im direkten Gespräch findet kontinuierlicher Austausch statt und sorgt für stetige Weiterentwicklung. Eine großartig gelebte Bürgerbeteiligung.
Kooperationen mit regionalen Partnern spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Viele Erzeuger aus dem Umfeld, auch aus dem Kreise der HeimatUnternehmen, wie die Essigmanufaktur Ezzich, Aumann's Mühle mit Hofladen oder Cepallo, Metzger, Weingüter, aber auch etablierte Ansbacher Unternehmen wie die BGU mit einem kleinen Werkzeug- und Baumarkt-Sortiment, ergänzen das Angebot wertvoll mit ihren Produkten. Vorteilhaft dabei auch: kurze Wege und unkomplizierte Zusammenarbeit inklusive.
Auch Aktionen und Veranstaltungen zur Belebung der Ansbacher Innenstadt gehören zum Konzept. Ein Laternenumzug lockte bereits viele Menschen in die Neustadt, dazu kommen Außenbewirtung und ein Mittagstisch. Perspektivisch soll Tante ANNA noch stärker als sozialer Treffpunkt mit gemeinschaftlichen Angeboten wirken.
Unterstützung für Tante ANNA ist einfach: Hingehen, einkaufen, verweilen, genießen, ins Gespräch kommen, Freunde und Austausch finden und seine Wertschätzung dem Team mitteilen. Darüber hinaus laden die Initiatoren zur aktiven Teilhabe ein, ob durch Mithilfe, Patenschaften, Praktika oder die Beteiligung über Investitions-Anteile.
Das Netzwerktreffen brachte unternehmende Menschen zusammen, die gestalten und Verantwortung für ihre Region übernehmen, aus Bereichen wie Dorfladen-Initiativen, Direktvermarktung, Regionalentwicklung, Leerstandsbelebung oder sozialer Stadtentwicklung. Menschen die Interesse zeigen und auch machen. Ein wertvoller Austausch für alle Beteiligten voller #HeimatMehrWert!

© Fotos: Initiative HeimatUnternehmen | Daniel Rieth
Kontakt
Tante ANNA • ANsbacher NAhversorgung und sozialer Treffpunkt
Neustadt 30, 91522 Ansbach
Oliver Bönsch
Bönsch WeineBallstadter Str. 23, 91611 Lehrberg
+49-171-3488650
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